In der industriellen Produktion entscheidet nicht allein die eigentliche Mischzeit über die Wirtschaftlichkeit einer Anlage. Gerade bei kleinen Chargen, hoher Produktvielfalt und häufigen Rezepturwechseln gewinnt die Zeit zwischen zwei produktiven Chargen erheblich an Bedeutung.
Entleerung, Reinigung, Kontrolle und erneute Produktionsfreigabe können einen beträchtlichen Anteil der verfügbaren Produktionszeit beanspruchen. Je häufiger ein Produktwechsel stattfindet, desto stärker wirken sich diese Nebenzeiten auf Anlagenverfügbarkeit, Produktionskapazität und Kosten pro Charge aus.
Für Lohnhersteller, Lohnmischer und Unternehmen der Lebensmittelindustrie wird deshalb eine Frage immer wichtiger: Wie schnell kann eine Mischanlage von Produkt A auf Produkt B wechseln und wieder verkaufsfähige Ware produzieren?
Ein schneller Produktwechsel wird damit zum wichtigen Wirtschaftlichkeitsfaktor industrieller Mischprozesse.