Pulvrige Waschmittel sind komplexe Mehrkomponentensysteme. In einer einzigen Rezeptur treffen Rohstoffe mit sehr unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften aufeinander: feine Pulver und gröbere Granulate, leichte und schwere Komponenten, hochkonzentrierte Kleinstmengen sowie gegebenenfalls flüssige Bestandteile. Die Mischtechnik übernimmt deshalb eine zentrale verfahrenstechnische Funktion bei der Herstellung von Pulverwaschmitteln.
Das Ziel besteht nicht lediglich darin, verschiedene Rohstoffe miteinander zu vermengen. Vielmehr muss der industrielle Mischprozess eine homogene, reproduzierbare und möglichst entmischungsstabile Pulvermischung erzeugen. Gleichzeitig sollen Partikelstruktur, Fließfähigkeit, Rieselfähigkeit und Dosierbarkeit des Waschmittelpulvers erhalten beziehungsweise gezielt eingestellt werden.
Zu den typischen Bestandteilen pulverförmiger Waschmittel gehören unter anderem Tensidkomponenten, Wasserenthärter beziehungsweise Builder, Füll- und Rieselsalze, Stabilisatoren und funktionelle Additive. Gerade die unterschiedlichen Schüttdichten, Partikelgrößen und Konzentrationen stellen hohe Anforderungen an die Homogenisierung.
Für moderne Waschmittelproduktionen ist daher die Auswahl eines geeigneten Industriemischers entscheidend. Der GloMix-Glaxiaris® Mischer verfolgt hierzu ein hybrides Mischprinzip mit kugelförmiger Mischkammer, geneigter Mischachse und zwei unabhängig wirkenden Mischwerkzeugen. Dadurch entstehen dreidimensionale Produktbewegungen mit axialen, radialen und tangentialen Strömungsanteilen.